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Ziegen im NAJU-November

Ella und Schoki - die NAJU besucht die Landschaftspfleger auf der Florianswiese

 

Seit kurzem hat die NABU-Gruppe Montabaur und Umgebung eine Lösung für die Pflege der Florianswiese. Zwei Ziegen haben das Grasmähen übernommen und werden von Christine Dommermuth und ihrer Familie liebevoll betreut.

 

Was wäre mit der Florianswiese geschehen, hätte man sie einfach der Natur überlassen? Die jungen Naturschützer befassten sich mit der natürlichen Sukzession und erkannten, dass eine Wiese regelmäßiges Mähen benötigt um nicht zu verbuschen.

Was benötigen Ziegen um sich wohl zu fühlen, was fressen sie? Das Körbchen mit einer Auswahl und die Abbildungen von vermeintlichem Futter halfen dabei, begründete Vermutungen zu finden, die eingeordnet wurden. Hier drei Beispiele: Möhren ja, aber nicht als ganze Wurzel, das könnte den Schlund verstopfen; Kirschlorbeer auf keinen Fall, Vorsicht giftig! und Fertigfutter ja, aber nicht zu viel. Ziegen sind verfressen und können der Leckerei nicht widerstehen. 

Die erste Begegnung mit Ella und Schoki erfolgte dann über das beliebte Fertigfutter. Jeder durfte sie mit einer kleinen Portion anlocken und konnte sie auch streicheln.

Sogar der Stalldienst wurde erprobt. So gut, dass am Ende der Gruppenstunden der Stall blitzeblank und mit neuem Stroh versorgt war. 

Auch an andere Tiere auf der Wiese wurde gedacht. In der ersten Gruppe haben die Kinder mit viel Eifer einen Laubhaufen für die Igel angelegt.

Was ist übrigens „bäuerliche Kreislaufwirtschaft“ und wie können Ziegen dazu beitragen, dass es rund läuft auf dem Bauernhof? Gut vorbereitet von Michaela wurde ein anschauliches Schaubild von den Kindern gefertigt.

 

Danke an alle NAJU-Betreuer*innen: Elke, Katharina, Michaela und insbesondere Birgit, die die Ziegen mit betreut. Danke auch an Wolfgang, der gerade dabei war, einen weiteren Windschutz anzubringen, damit Ella und Schoki geschützt und trocken durch den Winter kommen.