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Die Westerwälder und ihre Vögel – Antonius Kunz nahm uns mit auf eine 400 Jahre lange Reise

Vergangenen Freitag lud Antonius Kunz zusammen mit dem NABU Montabaur zum Auftakt der Veranstaltungen 2026 ein – und entführte die Besucher:innen auf eine spannende Reise durch die letzten 400 Jahre der Westerwälder Vogelwelt.

 

Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar: Früher waren die Vögel bei den Menschen alles andere als willkommen. Von massenhafter Spatzenvernichtung über groß angelegte Entenfanganlagen bis zu Zeitungsartikeln, in denen Vögeln der Krieg erklärt wurde – erst spät begann ein Umdenken. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Vereine zum Schutz der Vögel, wie zum Beispiel der „Vogelschutz-, Geflügel- und Kanarienzüchterverein Montabaur“ von 1898.


Antonius Kunz begeisterte das vollbesetzte Naturschutzzentrum in Holler: Mit spannenden Geschichten, kuriosen Anekdoten und viel Humor ließ er die Gäste in eine fast vergessene Zeit eintauchen. Hätten Sie etwa gewusst, dass ein Vogel auf Westerwälder Mundart „Naßarsch“ genannt wurde?


Wir danken Antonius herzlich für diesen kurzweiligen Einblick und die Erinnerung daran, warum es so wichtig ist, Vögel und andere Tier- und Pflanzenarten zu schützen und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.